Gesunde Zähne - eine wichtige Voraussetzung für Allgemeingesundheit und Lebensqualität (von Dr. Klaus Lotzkat, Hannover)

 

Ein strahlendes Lachen ohne Zähne ist nur bei Babys möglich! Im Erwachsenen-Alter ist dies undenkbar. Trotzdem sieht man immer noch viele Menschen deren Lächeln durch schlechte Zähne oder schlechten Zahnersatz beeinträchtigt ist, was für die meisten von ihnen ein psychisches Problem darstellt.


Aber das ist nur eine Seite der Medaille! Warum kommt es bei manchen Menschen soweit? Obwohl eine Zahnbehandlung oder -korrektur heutzutage stressfrei durchgeführt werden kann, ist immer noch bei ca. 70% der Menschen der Gang zum Zahnarzt mit einem unguten Gefühl oder großer Angst verbunden. Man verdrängt die notwendigen regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und so können diverse Probleme in der Mundhöhle entstehen, angefangen von kleinen kariösen Stellen über Zahnfleischprobleme mit unangenehmem Mundgeruch bis hin zu Zahnverlust und massiver Einschränkung der Kaufähigkeit. Zähne, die in der Folge absterben, sind dann oft chronisch entzündet, was sich durchaus auf den gesamten Körper auswirken kann.


Leider wird in der Folge der Gang zum Zahnarzt nicht leichter, sodass eine Spirale in Gang gesetzt wird, die den gesundheitlichen Allgemeinzustand des Patienten beeinträchtigt und gefährdet. Aus zahnmedizinischer Sicht ist das völlig unnötig! Die Bandbreite neuester Behandlungsmethoden bietet Kleinkindern (ab 2 Jahren) wie auch Patientinnen und Patienten hohen Alters immer geeignete Therapieformen, das Kausystem gesund und so das angesprochene Lächeln erhalten. Aber man sollte nicht vergessen, dass Zähne ein „Gebrauchsgegenstand“ sind und damit der ständigen Abnutzung unterliegen. Und leider ist nicht bei jedem Patienten das Erbgut so ideal angelegt, dass er mit seinen eigenen Zähnen alt werden kann. Trotzdem lässt sich bei vielen Patienten die Erhaltung der eigenen Zähne erreichen. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Patienten motiviert sind, eine gute Mundhygiene und Zahnpflege zu betreiben.


Speziell ausgebildete Dentalhygienikerinnen helfen dabei und unterweisen in der richtigen Pflege. Eine „2xjährlich“ empfohlene Kontrolle in Verbindung mit einer professionellen Zahnreinigung vermeidet Probleme oder erkennt sie bereits im Anfangsstadium, wo sie sehr leicht zu behandeln sind. Diese Zahnarztbesuche sollten eher als Wellnessbehandlungen gesehen werden und den Patienten motivieren.


Was aber, wenn der Einstieg in jungen Jahren verpasst wurde und bereits größere Probleme bestehen?

Auch da gibt es in der modernen Zahnmedizin fortschrittliche Methoden für eine individuelle Therapie. Durch eine lokale Betäubung z.B. wird die Stresskomponente ausgeschaltet und sogar das Entfernen von Zähnen oder eine Wurzelbehandlung wird erträglich. Selbst für die Patienten, die noch immer zu viel Angst vor Therapie oder möglichen Schmerzen haben, gibt es probate Methoden. Mit Hilfe der Dämmerschlafnarkose (Analgosedierung) bemerkt der Patient nichts von der Behandlung und kann sich auch nicht daran erinnern. Im Gegensatz zur Vollnarkose allerdings bleiben sämtliche Körperfunktionen intakt. Lediglich der „Geist“ wird entspannt und der Patient verliert Anspannung und Stress. Im Ergebnis hat er selbst nach aufwendigen Eingriffen im Nachgang keinerlei Beschwerden. Eine ideale Therapievariante also für Angstpatienten oder solche, die bei umfangreichen Behandlungen „rundherum Komfort“ möchten. Gibt es Einschränkungen oder Nebenwirkungen? Nein, bei den allermeisten Menschen ist diese Methode problemlos anzuwenden; die individuelle Abklärung für den Einzelfall übernehmen die dafür ausgebildeten Anästhesisten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Behandlung vor Ort in der Zahnarztpraxis ambulant stattfindet. Das bedeutet, dass man unmittelbar nach der Behandlung in Begleitung nach Hause gehen kann.


Auch Patienten, bei denen nicht alle Zähne gerettet werden können oder die durch Unfall solche verloren haben, kann selbstverständlich geholfen werden. Bei wenigen fehlenden Zähnen ist der klassische Ersatz die Brücke. In dem Fall werden die benachbarten Zähne bei einer Lücke mit Kronen versehen und die Lücke so überbrückt. Fehlen zu viele Zähne oder liegen die Lücken ungünstig, kommen üblicherweise Teil- oder Totalprothesen zum Einsatz. Ein solcher - herausnehmbarer - Zahnersatz muss aber heutzutage nicht mehr sein! Seit den 80er Jahren gibt es die Möglichkeit bei fehlenden Zähnen Implantate - also künstliche Zahnwurzeln - in den Kiefer einzusetzen. Diese inzwischen ausgereifte Methode ermöglicht es spezialisierten Zahnärzten bei Zahnverlust die Lücken zu schließen ohne Nachbarzähne abschleifen zu müssen. Der allergrößte Vorteil dieser Methode besteht aber sicher darin, daß wir auch bei Patienten, die gänzlich gar keine Zähne mehr haben, durch das Einbringen von solch künstlichen Wurzeln wieder feste Zähne und damit mehr Lebensqualität „herstellen“ können. Damit ist natürlich auch die Nahrungsaufnahme und das zerkleinern von Speisen deutlich einfacher und besser möglich. Essen wird wieder zu einem Genuss! Und das Lächeln wird sich schon bald wie von selbst einstellen.


Ein funktionierendes Kausystem ist für die Allgemeingesundheit und Lebensqualität in jeder Altersklasse eine wichtige Voraussetzung. Fragen Sie den Zahnarzt Ihres Vertrauens nach einer individuellen Therapie, die auf Ihren persönlichen Fall zugeschnitten ist.

 

Dr. Klaus Lotzkat

Zahnarztpraxis Bödekerstraße 62, 30161 Hannover

Telefon: 0511 - 348 12 12

 

www.dr-lotzkat.de

 

Fotos: Dr. Lotzkat

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